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Verantwortungsvoller Einsatz von KI

Warum KI-Governance zur strategischen Priorität wird

KI ist zur treibenden Kraft wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderung avanciert – von Automotive über Gesundheitswesen bis zum öffentlichen Sektor. Doch wie vereinen Unternehmen ethische, rechtliche und sicherheitstechnische Anforderungen mit Innovationsdruck? IBM liefert die Antwort: ein umfassendes Framework für KI-Governance, das Vertrauen schafft, Risiken kontrolliert und gleichzeitig nachhaltige Geschäfts- und Skalierungspotenziale erschließt.

IBM 3 Titel

KI im Aufbruch: Warum Governance jetzt den Unterschied macht

Künstliche Intelligenz (KI) ist nicht länger nur ein technologischer Trend – sie ist zur treibenden Kraft wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderung geworden. Ob in der Automobilindustrie, im Gesundheitswesen oder im öffentlichen Sektor: KI durchdringt nahezu alle Branchen und Bereiche. Doch während viele Unternehmen den Nutzen dieser disruptiven Technologie erkannt haben, sehen sich Entscheidungsträger zunehmend mit einer komplexen Fragestellung konfrontiert: Wie lassen sich ethische, rechtliche und sicherheitstechnische Anforderungen mit unternehmerischer Innovationsdynamik vereinbaren?

IBM liefert auf diese Herausforderung eine strategische Antwort: ein umfassendes Framework für verantwortliche KI-Governance. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, Risiken zu kontrollieren und gleichzeitig die wirtschaftlichen Chancen von KI nachhaltig zu erschließen. In einer Zeit, in der regulatorische Rahmenwerke wie der EU AI Act, nationale Gesetze und globale Standards neue Anforderungen an die Unternehmenspraxis stellen, wird Governance zum zentralen Differenzierungsmerkmal. IBM zeigt, wie sich Governance nicht als Hemmschuh, sondern als Katalysator für Skalierung, Innovation und gesellschaftliche Akzeptanz nutzen lässt.

Was ist der EU AI Act?

Der EU AI Act ist ein europäisches Gesetzespaket, das den Einsatz von Künstlicher Intelligenz erstmals systematisch reguliert. Im Zentrum steht ein risikobasierter Ansatz: Je größer das potenzielle Risiko für Menschen oder Gesellschaft, desto strenger die Regeln. Besonders im Fokus stehen Hochrisiko-Systeme – etwa in Medizin, Justiz oder Personalwesen. Ziel: eine vertrauenswürdige KI-Nutzung fördern, ohne Innovation zu behindern. Der vollständige Rechtsrahmen greift ab 2026.

 

KI-Governance als strategisches Muss

Die regulatorische Landschaft für KI verändert sich rasant. Mit dem EU AI Act hat Europa ein wegweisendes Regelwerk geschaffen, das erstmals umfassende Anforderungen an Entwicklung, Einsatz und Überwachung von KI-Systemen formuliert. Ergänzt durch gesetzliche Initiativen in den USA, Kanada oder China entsteht ein globaler Ordnungsrahmen, der Unternehmen zwingt, sich strategisch mit ihren KI-Aktivitäten auseinanderzusetzen. Doch IBM geht einen Schritt weiter: Governance wird nicht als lästige Compliance-Pflicht verstanden, sondern als proaktives Instrument zur Wertschöpfung. Die Fähigkeit, Vertrauen in KI aufzubauen, wird zum Schlüsselfaktor für Skalierung und Markterfolg. 

Studien belegen: Fast zwei Drittel aller CEOs weltweit halten Generative KI für einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil – doch sie zögern, diese in kritischen Geschäftsprozessen einzusetzen.1 Die Ursache liegt in fehlendem Vertrauen, mangelnder Transparenz und unklaren Kontrollmechanismen. Genau hier setzt verantwortliche KI-Governance an. Sie schafft nachvollziehbare Regeln, verbindliche Standards und überprüfbare Prozesse, die Innovation ermöglichen, statt sie zu blockieren. Für IBM ist klar: Unternehmen, die heute Governance als strategisches Asset begreifen, sichern sich morgen ihren Platz an der Spitze.

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IBM AI Governance Framework: Von Prinzipien zu Praxis

Verantwortungsvolle KI beginnt nicht mit Technologie – sondern mit Haltung. IBM hat auf dieser Grundlage ein umfassendes AI Governance Framework entwickelt, das ethische Prinzipien mit operativer Realität verbindet. Herzstück des Ansatzes sind drei Leitprinzipien: Verantwortung, Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Diese Werte fließen systematisch in den gesamten Lebenszyklus von KI-Lösungen ein – von der strategischen Zieldefinition über Entwicklung, Testing und Deployment bis hin zur laufenden Überwachung im Betrieb. Das Framework schafft damit nicht nur Sicherheit im rechtlichen und ethischen Sinne, sondern auch Klarheit für Entwickler, Nutzer und Entscheider. 

Ein zentrales Element ist das AI Ethics Board, das interdisziplinär besetzt ist und sicherstellt, dass jedes KI-Projekt den Unternehmenswerten entspricht. Ergänzt wird dies durch ein mehrstufiges Risikomanagement, Audit-Prozesse sowie durch spezialisierte Werkzeuge wie watsonx.governance. Diese Plattform ermöglicht es KI-Governance zu automatisieren, d.h. alle KI-Anwendungen über ein zentrales Dashboard hinweg zu kontrollieren, ihre Performance zu analysieren und regulatorische Anforderungen zu dokumentieren. Gleichzeitig fördert IBM durch Schulungsprogramme wie die AI Academy ein unternehmensweites Verständnis für verantwortungsvolle KI. Denn Governance funktioniert nur, wenn sie von allen getragen wird. Mit diesem integrativen Ansatz macht IBM Governance nicht zur Bürokratie, sondern zur operativen Leitplanke für exzellente KI.

Sicherheit & Robustheit: KI als System unter Kontrolle

Verantwortungsvolle KI bedeutet auch: Schutz vor Missbrauch, Verzerrung und Manipulation. IBM verfolgt daher einen konsequenten „Security by Design“-Ansatz, bei dem Datenschutz, Integrität und Resilienz technischer Systeme von Anfang an mitgedacht werden. Das beginnt bei der Auswahl und Kuratierung von Trainingsdaten, setzt sich fort in der Modellarchitektur und reicht bis zu Deployment und Betrieb. Ziel ist es, die KI-Systeme nicht nur performant, sondern auch widerstandsfähig gegen Angriffe und systematische Verzerrungen zu machen. Ein zentraler Aspekt ist der Umgang mit sogenannten Halluzinationen bei generativen Modellen – also falschen oder irreführenden Ausgaben. 

IBM begegnet diesem Risiko mit technischer Erklärbarkeit, robustem Prompt-Engineering und durchgängiger Nachvollziehbarkeit der Modellentscheidungen. Auch der Schutz vor Bias ist integraler Bestandteil der Systementwicklung. IBM nutzt dafür unter anderem Open-Source-Tools wie AI Fairness 360 oder Explainability 360, um diskriminierende Effekte frühzeitig zu identifizieren und zu korrigieren. Durch die Integration in bestehende IT-Sicherheitsarchitekturen und die Nutzung von Plattformen wie IBM Z entsteht ein ganzheitliches Sicherheitskonzept. Dieses umfasst Cybersecurity, Datenintegrität, Zugriffsschutz und Systemüberwachung – und stellt sicher, dass KI nicht zur Blackbox, sondern zur vertrauenswürdigen Technologie wird.

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Regulatorik & IBM: Pionierarbeit statt Reaktion

Während viele Unternehmen abwarten, bis regulatorische Vorgaben konkretisiert sind, agiert IBM als proaktiver Mitgestalter. Das Unternehmen ist in führenden internationalen Gremien, politischen Beiräten und Standardisierungsorganisationen vertreten. So war IBM unter anderem Erstunterzeichner des Rome Call for AI Ethics und Mitgründer der AI Alliance, die sich für offene, transparente und sichere KI einsetzt. In europäischen Normierungsgremien wie ISO-IEC JTC 1/SC 42 und CEN-CENELEC JTC 21 bringt IBM seine Praxiserfahrungen ein, um Standards mitzugestalten. Doch das Engagement endet nicht bei politischen Absichtserklärungen. 

IBM übersetzt regulatorische Anforderungen in konkrete Handlungshilfen für Kunden: Tools wie Explainability Frameworks, Risk Scorecards oder Model Cards operationalisieren komplexe Vorgaben wie jene des EU AI Acts. Damit unterstützt IBM Unternehmen nicht nur bei der Einhaltung von Compliance-Vorgaben, sondern macht Governance messbar, skalierbar und auditierbar. Diese Pionierrolle verschafft IBM einen einzigartigen Blick auf regulatorische Entwicklungen – und versetzt Kunden in die Lage, frühzeitig strategische Weichenstellungen vorzunehmen. Die Botschaft ist klar: Wer heute Standards mitgestaltet, muss morgen keine Angst vor regulatorischen Überraschungen haben.

Verantwortung in Aktion: Lessons Learned aus IBM-Projekten

Theorie ist gut – Praxis ist besser. IBM hat seine Governance-Prinzipien in über hundert Kundenprojekten weltweit angewandt und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt. So entstand bei einem global tätigen Automobilhersteller innerhalb weniger Wochen ein unternehmensweites KI-Governance-Framework. Es umfasst Prozesse zur Risikobewertung, konkrete Richtlinien zur Datenethik sowie einen operativen Steuerungskreis mit klaren Entscheidungswegen. Parallel wurde ein Trainingsprogramm aufgesetzt, das Mitarbeitende in allen relevanten Funktionen für verantwortliche KI sensibilisiert. 

Ein weiteres Beispiel ist das Projekt mit Hyatt, bei dem IBM gemeinsam mit der Konzernleitung ein strategisches AI-Programm mit klarer Governance-Struktur entwickelte. Im öffentlichen Sektor unterstützte IBM eine der größten Polizeibehörden der Welt dabei, ethische Leitplanken für KI-Anwendungen zu definieren. Auch hier standen Fragen der Transparenz, der menschlichen Kontrolle und der gesellschaftlichen Legitimität im Fokus. Allen Projekten gemeinsam ist: Governance wird nicht als Regelwerk „von oben“ verstanden, sondern als gemeinsam entwickeltes Instrument zur Gestaltung von Verantwortung. Durch Workshops, Schulungen und ko-kreative Prozesse entsteht ein neues Verständnis für KI – als Werkzeug des Menschen, nicht als dessen Ersatz.

watsonx als Teammitglied: Wie Crédit Mutuel mit KI Kundenberatung neu denkt

Ein besonders anschauliches Beispiel für die Umsetzung verantwortungsvoller KI-Governance liefert das französische Bankinstitut Crédit Mutuel. Angesichts von täglich über 350.000 Kundenanfragen – mit einer jährlichen Wachstumsrate von 23 % – sah sich die Bank mit der Herausforderung konfrontiert, die Qualität ihrer Kundenbeziehungen trotz steigender Belastung aufrechtzuerhalten. Eine interne Analyse ergab, dass Kundenberater einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit der Beantwortung einfacher, repetitiver Fragen verbringen. Anstatt zusätzlichen Druck auf das Personal auszuüben oder rein auf Effizienz zu optimieren, entschied sich Crédit Mutuel für einen anderen Weg: gemeinsam mit IBM wurde ein intelligenter, ethisch fundierter KI-Assistent implementiert, der Mitarbeitende entlastet, ohne sie zu ersetzen.

Im Zentrum dieser Transformation stand die Einführung von IBM  watsonx.governance – in Form von vier virtuellen Assistenten und einem E-Mail-Analysator. Diese Systeme wurden auf die bankenspezifische Sprache und Fachlogik trainiert und konnten auf der Basis von mehr als 50.000 realen Dialogen praxisnahe Antworten generieren. In einem stufenweisen Rollout über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg wurden watsonx-basierte Anwendungen in über 5.000 Filialen eingeführt und von mehr als 20.000 Kundenberatern aktiv genutzt. Die Ergebnisse sprechen für sich: Die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Kundenanfragen konnte um rund 60 % reduziert werden – bei gleichzeitiger Steigerung der Servicequalität und Mitarbeiterzufriedenheit.

Was das Projekt besonders macht, ist die bewusste kulturelle Einbettung: Die Einführung von watsonx erfolgte transparent, begleitet von gezielten Schulungen und mit einem klaren Ziel – den Menschen zu befähigen, nicht zu ersetzen. Führungskräfte wie Pierre Reichert, CEO der Versicherungssparte, betonen, dass watsonx als „Assistent“ verstanden wird, nicht als Konkurrenz. Dieser partizipative Ansatz schuf Akzeptanz und Vertrauen – und verwandelte KI von einem abstrakten Technologieprojekt in ein Werkzeug zur menschzentrierten Serviceverbesserung. Für IBM zeigt das Beispiel, wie sich ethische Leitprinzipien, technische Robustheit und unternehmerische Transformation zu einem erfolgreichen Ganzen verbinden lassen.

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Fazit: Ohne Vertrauen keine Transformation

Die digitale Transformation braucht mehr als Daten, Algorithmen und Rechenpower. Sie braucht Vertrauen – in die Technologie, in die Prozesse, in die handelnden Personen. IBM hat mit seinem Ansatz der verantwortlichen KI-Governance ein Modell entwickelt, das dieses Vertrauen systematisch aufbaut und bewahrt. Die drei Säulen Transparenz, Kontrolle und Verantwortung bilden dabei das Fundament. Sie ermöglichen es Unternehmen, nicht nur rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen, sondern auch gesellschaftlich anschlussfähig und wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Der Weg zu verantwortlicher KI ist kein einmaliger Kraftakt, sondern ein kontinuierlicher Prozess – geprägt von Lernen, Anpassen und gemeinsamer Gestaltung. IBM zeigt, dass dieser Weg machbar ist. Und mehr noch: dass er sich lohnt. Wer heute Governance als Innovationsmotor begreift, gestaltet nicht nur seine eigene Zukunft, sondern trägt aktiv dazu bei, das digitale Morgen verantwortungsvoll zu formen – im Sinne von Mensch, Gesellschaft und Wirtschaft.

 

 

IBM 2025 CEO Study


 

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